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Ratstelegramm Nr. 2 GGR vom 26.4.2017
Ortsplanungs-Revision OPR
Nach drei Jahren Planungsprozedur steht die Genehmigung der OPR an. Vorgesehen ist ein Wachstum von 8 % in den nächsten 20 Jahren. Im heutigen Ist-Zustand sind die Grossüberbauungen Lättere und Schäferei schon inbegriffen, d.h. sie kommen noch dazu. Zusammen mit der inneren Verdichtung wird Zollikofen vollends zur unwohnlichen Stadt, indem die Einfamilienhaus-Zonen abgeschafft, in den Wohnquartieren die Geschossfläche um 20 % erhöht und die Grenzabstände verkleinert werden. Wir plädieren für gebremstes Wachstum, ohne Erfolg. Die Grünen wollen mit langem Gekähr die schon strengen Energievorschriften des Kantons verschärfen und dafür 20 % mehr Bauvolumen zugestehen. Auch wir lehnen ab; wir brauchen hier keine Trump-Towers. Der Rat setzt die 2006 vom GGR angenommene, missliche Motion der GFL zur sofortigen Einzonung des historisch wertvollen Landstuhls[1] ausser Kraft.
Weil trotz wichtiger Änderungen keine 2. Lesung stattfindet,   votieren wir für Rückweisung. Die Mehrheit des Rates genehmigt jedoch dieses Patchwork von Ortsplanung. Wenn kein Referendum innert 40 Tagen ergriffen wird, kann gemäss unserer neuen Gemeindeverfassung keine Volksabstimmung stattfinden, eigentlich beschämend. In Köniz z.B. können die Stimmberechtigten im Herbst über ihre OP-Revision abstimmen.
Die GFL Bern-Nord hatte anlässlich der Mitwirkung zuhanden der Regionalkonferenz mitgeteilt, dass die Steinibachmatte[2] und die Rütti bei Bedarf eingezont werden können (wie das Viererfeld der Stadt). In einer Abstimmung dazu haben u.a. Ittigen und Ostermundigen für die Einzonung der Rütti gestimmt, eine Mehrheit dagegen. Wir sind überzeugt, dass Zollikofen wie andere Agglomerations-Gemeinden, in 20-25 Jahren von der Stadt eingemeindet worden sind, weil nun dort die Grünen an der Macht sind. Muri winkte bereits ab.
T. Oesch, GGR-Mitglied


[1] In den 80er Jahren haben wir im Gemeinderat mitgeholfen, den Landstuhl auszuzonen.
[2] Diese Matte der Bernburger wurde mit unserer Initiative ausgezont, mit Schaffung einer Zone für Sport und Freizeit (Fussballfeld und Familiengärten).
Ratstelegramm Nr. 1 GGR vom 26.4.2017
Ehemalige Kindergärten Lindenweg

Die beiden Doppelkindergärten wurden letztes Jahr zugunsten des Neubaus ennet der Wahlackerstrasse aufgegeben. Der Gemeinderat schlägt nun vor, die zum Teil schützenswerten Bauten abzubrechen und die 2'667 m2 Land à Fr. 800 im Baurecht abzugeben, analog dem kleinen Sektor C in der Schäferei. Die SP plädiert dagegen; sie möchte die Rechtskraft der Ortsplanungsrevision abwarten. Das birgt die Gefahr, dass eine Brache entsteht und jährlich Fr. 64'000 Baurechtszins verloren gehen. Der Rat stimmt jedoch der Abgabe im Baurecht zu. Darüber wird im Herbst eine Volksabstimmung stattfinden.

Bei dieser Gelegenheit erinnern wir daran, dass die Kindergärtnerinnen der Verlegung vor zwei Jahren nicht zugestimmt hatten. Dem hatten wir uns angeschlossen. Die Verlegung wurde auch mit dem Argument der besseren Schulwegsicherheit begründet. Aber die Kleinkinder von westlich der Wahlackerstrasse müssen jetzt diese vielbefahrene Strasse überqueren; jene westlich der Schäfereistrasse nun zwei solche Strassen.

Im nächsten MZ orientieren wir über die Beschlussfassung der Ortsplanungsrevision.

T. Oesch, GGR-Mitglied

 
© fdU Die Unabhängigen - für ein wohnliches Zollikofen (Aktualisiert 09.05.2017) Impressum Heute ist der um
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