Forum der Unabhänigen Zollikofen

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Gemeindeabstimmung vom 26.11.2017

Ortsplanung angenommen. Nur ein Drittel der Stimmberechtigten haben gestimmt. Das Resultat ist eindeutig. Zollikofen wird zur unwohnlichen Stadt. Die nachteiligen Auswirkungen werden später jene zu spüren bekommen, die noch hier wohnen werden.

Grosser Dank gebührt allen, die das überrissene Wachstum und die hemmungslose Verdichtung unserer Gemeinde abgelehnt haben. Wir danken auch dem Referendumskomitee und den Unterzeichnern, die die Abstimmung ermöglicht haben.
Gemeindeabstimmung vom 26.11.2017

Ortsplanung (OPR) / Baureglement: NEIN
 
Mit einer teuren Kampagne wollen uns die heissen Befürworter diese überrissene Ortsplanung schmackhaft machen. Nicht von ungefähr wird beim Flyer die Steinibachmatte vergessen. Diese wird sicher innert der nächsten 15 Jahre eingezont werden, wie schon die Lättere. Die Grünen haben sich ja zuhanden der Regionalkonferenz RF dafür ausgesprochen, auch für die Rütti. Über diese wurde deshalb schon einmal in der RF abgestimmt, aber (noch) ohne Erfolg.
Die SP will uns weis machen, dass die Auswirkungen der Aufhebung der Einfamilienhauszone (EF) und die für alle Wohnbauten mögliche Aufstockung und das Näherbaurecht nur „moderat“ seien. Effektiv können zum Beispiel die EF um mehr als die Hälfte erhöht werden.
Das „Komitee“ als SVP-Ableger mit R. Ritter propagiert die Aufstockung und lobt, dass der Mehrwert mit der Vermietung des 3. Stockwerks nicht abgeschöpft werde, wie z.B. im vorbildlichen Köniz. Er meint aber gleichzeitig zum Budget 2018, die Gemeinde müsse in Zukunft die Sparschraube anziehen, wegen der anstehenden Steuererhöhungen.  

Alle Befürworter ignorieren bewusst die gravierenden Nachteile dieser OPR mit der weit übertriebenen Verdichtung, mit mehr Verkehr und Lärm und den Kosten für die Infrastruktur wie Strassen, Trottoirs, Wasser- und Kanalisationsleitungen, Kindergärten, Schulhäuser etc. Nach Zollikofens Nachkriegserfahrung wird der Finanzhaushalt die Auswirkungen zu spüren bekommen.   
Deshalb NEIN zu dieser unsorgfältigen Verdichtung und Verschlechterung unserer Wohnqualität.

Parzelle 791 ehem. Kindergärten am Lindenweg: JA
Durch die Übertragung vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen kann diese Parzelle richtigerweise im Baurecht abgegeben werden.

Budget 2018: NEIN
Mit dem Verkauf unseres Betagtenheims samt grossem Umschwung wird ein Ertragsüberschuss ausgewiesen. Wir sagen NEIN, weil wir mit dieser Finanzpolitik nicht einverstanden sind. Dazu gehören auch die Landverkäufe in der Schäferei und die Vernichtung von Gemeinde- und Kulturgut mit dem Abbruch des Bauernhauses am Eingang zu Zollikofen, das sogar noch einen Ertrag abgeworfen hat, genau wie das Betagtenheim.

fdU Die Unabhängigen, für ein wohnliches Zollikofen

PS: Die Befürworter der Verdichtung betteln um Geld, obschon sie darin schwimmen; denn die Subventionierung der Parteien durch die Gemeinde bemisst sich nach Sitzen im GGR. Sogar der reiche Hauseigentümerverband HEV Bern und Umgebung ist mit dabei, der übrigens in seiner Zeitung einen Beitrag des FDP-Präsidenten von Zollikofen abdruckte, ohne einen anderen Standpunkt zu berücksichtigen.
Ortsplanung (OPR) / Baureglement: NEIN

Wenn die Vorlage OPR verbunden mit dem Baureglement angenommen wird und die Mauern höher und näher vor den Wohnliegenschaften errichtet werden, sind wir buchstäblich eingesperrt. Dann wird es etwa heissen „hätten wir das bei der Abstimmung zum Baureglement gewusst“.

Das angestrebte Wachstum von 8 % ist eindeutig zu hoch, wenn man berücksichtigt, dass als Ausgangslage die Grossüberbauungen Lättere und Schäferei mit Kunstgriff heute schon als erstellt gelten, also noch zu den 8 % dazugezählt werden.

Deshalb NEIN zu dieser unsorgfältigen Verdichtung und Verschlechterung unserer Wohnqualität.

Parzelle 791 ehem. Kindergärten am Lindenweg: JA
 
Durch die Übertragung vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen kann diese Parzelle richtigerweise im Baurecht abgegeben werden.

Budget 2018: NEIN
Mit dem Verkauf unseres Betagtenheims samt grossem Umschwung wird ein Ertragsüberschuss ausgewiesen. Wir sagen NEIN, weil wir mit dieser Finanzpolitik nicht einverstanden sind. Dazu gehören auch die Landverkäufe in der Schäferei und die Vernichtung von Gemeinde- und Kulturgut mit dem Abbruch des Bauernhauses am Eingang zu Zollikofen, das sogar noch einen Ertrag abgeworfen hat, wie auch das Betagtenheim.
Ratstelegramm GGR 20.9.2017

Ortsplanungsrevision: Nein, nicht so!
 
Für die Volksabstimmung vom 25. November 2017 wird die Botschaft an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vorgelegt, mit der Bitte des Gemeindepräsidenten, nicht viel zu ändern. Aber prompt folgt ein Schwall von Änderungsanträgen der SP und GFL gegen die Argumente des Referendumkomitees. So wird z.B. zum „angestrebten Wachstum“ das Wort moderat eingefügt. Für uns ist das vorgesehene Wachstum von 8 % sowieso übertrieben; denn als Ausgangsbasis gelten die Grossüberbauungen Lättere und Schäferei mittels Trick als bereits fertiggestellt. Die Linken loben die Verdichtung: Die Verkleinerung der Grenzabstände sei unbedeutend und als Schlussbemerkung wollen sie sogar die Revision darstellen, als ob nichts geändert würde. Dieses Ansinnen wird allerdings mit unserem Hinweis auf den grösseren Schattenwurf verworfen. Die bisherigen Dachhöhen werden nämlich um 2.80 Meter erhöht, die Einfamilienhäuser sogar um 3.80 Meter. Zudem wird diese Zone aufgehoben, eine nicht zu überbietende Dummheit.  

Land auf, Land ab, erhebt sich in den Gemeinden Widerstand gegen die unvernünftige Verdichtung. Gemäss Staatsrechtlern garantiert die Bundesverfassung die Gemeindeautonomie, d.h. die Gemeinden können diese umstrittene Verdichtung nach ihrem Ermessen umsetzen. Zollikofen braucht keine extreme Lösung.
Ratstelegramm 18.10.2017

Im Finanz- und Investitionsplan 2018-2022 ist erstmals zu lesen „Die Finanzplanergebnisse der Folgejahre 2019 bis 2022 weisen jedoch keine Tendenz für gesunde Gemeindefinanzen aus“. Es wird mit jährlichen Aufwandüberschüssen von gegen einer Million Franken gerechnet. - Der Plan kann nur zur Kenntnis genommen werden, d.h. Änderungsanträge können nicht gestellt werden.

Für nächstes Jahr wird ein Ertragsüberschuss von rund 2,7 Mio.Franken prognostiziert. Dieses Ergebnis resultiert aus der Verscherbelung unseres beliebten Betagtenheims für 13,8 Mio.Fr. Es wurden jedoch zusätzliche Abschreibungen von 1,9 Mio. und Fr. 7,7 Mio.Fr. für eine neue Abgrenzungspraxis Ende Jahr abgezogen. Finanzvorsteher Jörg jammert, die Steuereinnahmen natürlicher Personen als Haupteinnahmequelle würden gegenüber 2017 tiefer ausfallen, auch in den Folgejahren. Er vergleicht aber mit Budgetzahlen 2017, die zu hoch geschätzt wurden. Effektiv werdens eine Million weniger sein, aber immer noch etwa 0,6 Mio. höher als 2016. Für 2018 rechnet man mit 18,32 Mio.Fr. Ergo: Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen steigen immer noch von Jahr zu Jahr.

Das allgemeine Gejammer dient als Vorbote für Steuererhöhungen. Wir rufen in Erinnerung, wie in der Gemeinde gewirtschaftet wird: „Verkauf“ des Betagtenheims inkl. Park weil nicht erdbebensicher an die Gebäudeversicherung GVB, die solche Versicherungen abschliesst; der Landverkauf in der Schäferei an die Bauunternehmung Marti, erst noch zu tieferem Preis als der Baurechtsansatz für das Land nebenan; die Vernichtung des Kultur- und Gemeindegutes Bauernhaus Bernstrasse 3, das sogar noch einen Ertrag erbracht hat, wie übrigens auch das Betagtenheim in den letzten Jahren, als Folge der neuen kant. Finanzierungsvorschriften. - Das Budget 2018 kommt am 26. November zur Volksabstimmung.   
Ortsplanungsrevision      NEIN   nicht so!

Wollt Ihr wirklich eingepfercht werden?
 
Mit der Revision werden die Einfamilienhauszonen aufgehoben und in die W2-Zone übergeführt. Alle bisherigen und die Neubauten können um 3.80 Meter höher gebaut werden als bisher. Damit kann ein 3. Geschoss aufgestockt werden.
 
Wichtig: Auch die übrigen Wohnbauten können angehoben werden, und zwar um 2.80 Meter.

Dazu werden für neue und bisherige Bauten die Grenzabstände verkleinert, der grosse Abstand (besonnte Seite) um 2 - 4 Meter, der kleine (beschattete Seite) um 1 Meter. Der Schattenwurf muss hingenommen werden. Nachbarhäuser werden erdrückt.  

Aufgepasst! In der Botschaft Seite 6 wird nur ein Vergleich von ‚bisher‘ und ‚neu‘ von  Einfamilienhäusern dargestellt. Alle übrigen Wohnliegenschaften werden „vergessen“. Das ist verwirrlich und verwerflich.

Beachten Sie bitte die Argumentation des Referendumkomitees auf Seiten 8 und 9 der Botschaft.

Diese Vorlage bedeutet unsorgfältige Verdichtung und Verschlechterung unserer Wohnqualität. Deshalb NEIN zur verfehlten Ortsplanungsrevision.

PS: Im letzten MZ motzt Briefschreiber B.K. (FDP), das Referendum gegen die OPR sei aus Eigennutz in letzter Minute ergriffen worden und sei sogar unfair. Obschon wir nicht im Ref-Komitee vertreten sind, stellen wir richtig, dass auch unsere Vorschläge betreffend dem überhöhten Wachstum, der folgenschweren Verdichtung und anderem mehr, während des ganzen Verfahrens immer abgeblockt wurden. Das Vorgehen des Komitees ist ein urschweizerisches demokratisches Recht. Nur dank des Begehrens vieler Stimmberechtigen können wir über eine solch wichtige Vorlage abstimmen; denn unsere restriktive Gemeindeverfassung sieht dafür lediglich den Grossen Gemeinderat vor. Und wer bestimmt dort, natürlich ohne Eigennutz, wie B.K. meint?
 
© fdU Die Unabhängigen - für ein wohnliches Zollikofen (Aktualisiert 28.11.2017) Impressum Heute ist der um
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