2006 - Forum der Unabhänigen Zollikofen

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2006

Abstimmungen

Abstimmungen 2006

30.11.2006    Kommentar Gemeindeabstimmung vom 26.11.2006
Höchst erfreulich ist die Annahme des Verbots von Mobilfunkantennen auf gemeindeeigenen Liegenschaften, das nun in der Gemeindeverfassung festgeschrieben ist. Herzlichen Dank an alle, die für die Eindämmung gesundheitsschädigender „Errungenschaften“ gestimmt haben.

Der Voranschlag 2007 wurde mit 62 % Ja-Stimmen angenommen. Somit sind auch die Steuererhöhung und die Erhöhung der Liegenschaftssteuer vom Tisch, wenigstens für 2007. Mit besserer Prioritätensetzung als bisher, vor allem bei den Grossinvestitionen, kann ein zu grosses Defizit abgewendet werden.

Dem neuen Vertrag mit der Wasserverbund Region Bern AG wurde bedauerlicherweise zugestimmt. Schade für das gute Steinibachwasser. Eine Gebührenerhöhung ist absehbar.
T. Oesch, Präsident

23.11.2006    Empfehlungen für Gemeindeabstimmung vom 26.11.2006
Voranschlag 2007:   JA
Auch wenn ein Defizit von Fr. 1,5 Mio. budgetiert wird, heisst das noch nicht, dass alle grossen Investitionen im Jahre 2007 getätigt werden müssen. Eine Ablehnung des Voranschlages bedeutet remake, d.h. die ganze Uebung beginnt von vorne und damit verbunden auch eine mögliche Steuererhöhung.
Vertrag mit Wasserverbund Region Bern AG:   NEIN
Aus ökologischer wie ökonomischer Sicht ist der Vertrag abzulehnen.Der Verbund schreibt uns vor, die Steinibachquelle nicht mehr zu nutzen. Das ist reine Vergeudung. Das Wasser ist gut, das bestätigt das kant. Labor. Verantwortungslos ist die Angstmacherei eines B.W der CVP (wer den sonst), dieses Wasser sei ungesund. Unter www.wasserqualitaet.ch können die massgebenden Werte für Zollikofen eingelesen werden.Die Befürworter/innen meinen, ohne Vertrag hätte Zollikofen kein Mitspracherecht im Verbund. Was nützt mitreden ohne Mitbestimmung? Als weiteren Beweis: Anlässlich der Beratung im GGR konnte kein Buchstaben dieses Vertrages abgeändert werden. Und mit finanziellen Tricks macht man’s für Laien schmackhaft.

Verbot von Mobilfunkantennen auf Gemeinde-Liegenschaften:   JA
Anlässlich der dürftig besuchten Orientierungsveranstaltung wurde im Bild dargestellt, wie eine Antenne auf einem mehrstöckigem Haus mit hohem Firstdach nicht direkt nach unten strahle. Die Antenne bei der Sek steht jedoch auf dem Flachdach des Spezialtraktes und strahlt direkt auf die beiden Schultrakte. Mit diesem Verbot ist noch nicht gesagt, dass neben den gemeindeeigenen Liegenschaften neue Antennen als Ersatz aufgestellt werden können
T. Oesch, Präsident

02.11.2006   Quelle Steinibach  / Neue Funk-Antenne
Quelle Steinibach
Am 26. November stimmen wir über einen neuen Vertrag mit der Wasserverbund Region Bern AG ab. Damit verbunden ist die Stilllegung der Steinibachquelle, die 30-40 % unseres Wasserbedarfs liefert (und uns fast nichts kostet). Der Verbund will uns natürlich mehr Wasser liefern (nicht gratis). Der Haken ist, dass die Steinibachquelle 16 mg/L Nitrat aufweist (Landgarben 10), bei Grenzwert eidg. Lebensmittelverordnung von 24 und EU von 40 mg/L. Dabei bleiben Fragen offen, z.B. wie viel Wasser wird getrunken und was sagen die betroffenen Bewohner des Aarehanges und der Aarematte? Ihre Anliegen haben wir immer ernst genommen, wie z.B. unsere gewonnene Auszonungsinitiative der Steinibachmatte mit Schaffung einer Zone für Sport und Erholung (Familiengärten) und der vor Jahren geführte Kampf für gesundes Wasser (Schliessung der Grabenquelle). Bei Weiterführung der Steinibachquelle ist die Ausweitung der Schutzzone vorgesehen; denn zu hoher Nitratgehalt ist die Folge der Ueberdüngung.

Neue Funk-Antenne
Schon bald wird eine weitere Mobilfunk-Antenne in Wohnquartieren strahlen, und zwar eine GMS 1800 (Vorstufe zur 10 x stärkeren UMTS) der Tele 2 auf dem Gebäude im Dreieck Bernstr. 180 und RBS-Geleisen vor dem Kirchlindachkreisel. Die Kreuzhochhäuser, die Ueberbauungen Kreuzmatte und Rest. Kreuz, vordere Stämpflistrasse bis zu den Hochhäusern Alpenblickstrasse liegen innerhalb des Perimeters von 360 m, die als „einspracheberechtigt“ gelten. Ein Mustereinsprachetext kann von www.gigaherz.ch (8 Seiten) mit Beilage (13 Seiten) heruntergeladen werden. Einsprachefrist 17. Nov.  Die Chance für Erfolg ist nach den bisherigen Erfahrungen klein. Zollikofens Behörde ist ja sehr funk-antennen-freundlich. Das haben auch die jüngsten Beratungen im GGR gezeigt.
T. Oesch, Präsident

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