2009 - Forum der Unabhänigen Zollikofen

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2009

Abstimmungen

29.11.09    Gemeindeabstimmung vom 29.11.2009
Wir danken allen, die unseren Empfehlungen gefolgt sind.
Hirzenfeld-Beteiligung
Ueber 700 Stimmberechtigte, gleich 21 % oder 1/5 der Stimmenden (bei 60 Unentschlossenen), waren nicht einverstanden mit der Zusammenarbeitsstruktur und der 10 mal höheren Beteiligung als bisher. Im Grossen Gemeinderat hat das Stimmenverhältnis 26 : 0, bei 5 Enthaltungen, gelautet.
Das Resultat verpflichtet uns, den Finger auf das weitere Gebaren zu legen, sei es inbezug auf die Verwendung der Steuergelder, die gewählte Organisation und die abgegebenen Versprechungen. Vielen Dank auch den „Bürgernahen“. Getrennt marschieren, gemeinsam schlagen hat sich bewährt.
Voranschlag für 2010
Uns fällt wegen der hohen Annahme kein Stein aus der Krone. Wir haben uns eingesetzt für die geplagten Steuerzahler/-innen, die wegen der Erhöhung der Krankenkassenprämien, der Mehrwertsteuer, der Abwassergebühren und anderem mehr, grosse Sorgen haben werden. Nicht alle kommen in dieser Krise in den Genuss des Teuerungsausgleichs. Wir werden uns weiterhin für gerechte Steuern und haushälterischem Umgang mit diesen Geldern engagieren.  
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Aufruf an Stimmberechtigte
Wer mit der Pulverraus-Politik der Linken und mit dem Wischi-waschi der sog. bürgerlichen Parteien nicht mehr einverstanden ist, und mit uns aktiv mitzuwirken gewillt ist, laden wir ein, von unserem Kontaktformular auf unserer homepage www.fdu-zollikofen.ch Gebrauch zu machen oder mit uns telephonisch in Verbindung zu treten:
T. Oesch, Präsident, 031 911 37 72 oder Susanne Schneider, Vorstandsmitglied, 031 911 13 61 (abends).

29.11.09    Aufruf an die Stimmberechtigten !
Macht von Eurem Stimmrecht Gebrauch, schriftlich bis morgen Freitag 17.00 Uhr auf Gemeinde oder Post. Sonntag an der Urne 10.00-12.00 Uhr Schulhäuser Steinibach oder Sek.
Voranschlag für 2010: NEIN zu Steuern auf Vorrat
Jahr für Jahr bezahlen wir zu viel Steuern. Das ist in der Rezession nicht zu verantworten. Von den Ueberschüssen von 15 Mio.Fr. holen wir eine Tranche zurück. Eine Steuersenkung ist jetzt fällig und nicht erst im Wahljahr.
Hirzenfeld-Beteiligung
Mit einem NEIN  zur gemeinderätlichen Vorlage müssen auch andere Gemeinden, Eishockey Clubs und Sponsoren beteiligt werden. Im weiteren wird dadurch die vorgesehene risikobehaftete Beteiligungsstruktur eliminiert. Unsere Bevölkerung kann genau so wie bisher die Anlagen benützen.
Der Vorstand

19.11.2009    Gemeindeabstimmung vom 29.11.2009
NEIN
zu Steuern auf Vorrat >
Seit Jahren werden im Budget tiefrote Zahlen prophezeit und Ende Jahr grosse Ertragsüberschüsse ausgewiesen. Somit  wurden viel zu viel Steuern eingetrieben, was in der Rezession verantwortungslos ist. Die so auf die Seite gelegten 15 Mio.Franken haben wir voll zugut. Wir verlangen für 2010 eine Rate von  Fr. 580'000 zurück mittels Reduzierung der Steueranlage von heute 1,40 auf 1,36. Ittigen und Köniz z.B. machen’s vor. Unser im GGR eingebrachte Antrag „paso doble“ kann auf unserer website eingesehen werden, wie auch die Fehlprognosen der letzten Jahre, unter www.fdu-zollikofen.ch  Aktuell, 25.10.2009.
Auf Seite 3 der Abstimmungsbotschaft steht, dass zur Verbesserung der Gemeindefinanzen die Gespräche am  „Runden Tisch“ dienten, mit Ergebnis einer Steuererhöhung für 2008  (anl. der Volksabstimmung verworfen). Zwei Zeilen danach heisst’s, Zollikofen verfüge über eine intakte Finanzlage. Die
selbsternannten Finanzspezialisten sollen Schwimmwesten fassen.

19.11.2009    Hirzenfeld-Beteiligung:                    
Wir stimmen einer höheren Beteiligung zu, sagen jedoch NEIN zu einem 10 mal höheren Engagement gemäss Botschaft:
• Die hälftige Beteiligung mit über Fr. 275'000 jährlich am Betriebsdefizit mit Münchenbuchsee (plus Fr. 100'000 für Investitionen) ist unangemessen; das ist 10 mal mehr als bisher. Im Sommer machen die Eintritte aus Zollikofen etwa 40 % und im Winter nur 16 % aus.
• Das Konstrukt einer Einfachen Gesellschaft beinhaltet auch unbeschränkte Haftung der Teilhaber. Das Kostendach ist demnach reine Augenwischerei.
• Zum dürftigen Argument der Befürworter, wir Zolliköfler seien Trittbrettfahrer, sagen wir: Wir haben doch immer Eintritte und jährlich Fr. 30'000 bezahlt. Zur Erinnerung: Nach Ablehnung einer Beteiligung durch Zollikofens Stimmbürger/innen im 1975, hat der Unterzeichnende als Finanzvorsteher und Befürworter einer Zusammenarbeit, an einer öffentlichen Veranstaltung in M’buchsee teilgenommen. Dort wurde klar entschieden, die Anlage trotz fehlender anderer Beteiligung zu bauen, was 1982/83 erfolgt ist. Ab Ende der 80er-Jahre bezahlt Zollikofen jedoch jährlich Fr. 30'000 aus dem Schwimmbadfonds. Gegenüber der Bevölkerung und den vielen Helfern, die am Dorffest von 1968 begeistert mitmachten, wurde die Verpflichtung eingegangen, das gesammelte Geld gut zu verwalten und nicht mehr als die versprochene Spende zu überweisen. Nun soll dieser Fonds in einem Rutsch geplündert werden.
• Die Befürworter verbreiten die Falschmeldung, die Sportanlage werde geschlossen, wenn wir uns nicht so hoch engagieren. Das ist sträfliche Angstmacherei. Zollikofens Beteiligung wird erst ab 2011 geleistet und für nächstes Jahr schreibt Buchsi schwarze Zahlen, m.a.W. das Betriebsdefizit von einer halben Mio.Fr. kann dort gut verkraftet werden.
Unser Vorschlag für die Beteiligung:
• Jährliche, indexierte Beteiligung an Sommer- und Winterbetrieb mit pauschal Fr. 150'000 inklusive wie bisher Fr. 30'000 aus dem Schwimmbadfonds, d.h. 5 mal mehr als bisher.
• Das Konstrukt einer einfachen Gesellschaft mit hinzugefügtem Trägerverein birgt zu grosse Risiken.  
• Unsere Beteiligung ist unkompliziert und überschaubar. M’buchsee soll sich auch um andere Geldgeber bemühen, wie Gemeinden, Hockey-Clubs und Sponsoren.
• Auch wir sagen: „Die Anlage wird wie bisher die wichtige Funktion für Freizeit und Sport – wie auch für die Jugend – in der Region wahrnehmen“.
Für den Vorstand: T. Oesch, Präsident

19.11.2009    Blüten zur Abstimmung Hirzenfeld
• Im GGR wurde das geflügelte Wort „Fass ohne Boden“ eingebracht. Das erinnert an den Cholisgrind ob Saanen, der den Greyerzern als Gerichtsfluh diente. Dort wurden Frevler, in Fässer eingenagelt, hinausgeworfen. Heute laufen Plünderer von Kassen und Fonds frei herum.
• Die SP-Präsidentin meint, das Kostendach sei fix. Als Untermalung zitiert sie Diogenes, der am Fass mit doppeltem Boden Freude gehabt hätte. Der würde sagen: “Frau Veglio, warum doppelter Boden, ich bin doch kein Schmuggler? Sie haben nicht hingehört, dass in einer Einfachen Gesellschaft die Teilhaber unbeschränkt haften. Sie ignorieren die teure Erfahrung, die die Stadt Bern mit der ausgelagerten Stabe gemacht hat.“
|In der Schule haben wir mitbekommen, Diogenes sei als unabhängiger Wanderlehrer durch Hellas gezogen und habe als Atheist in einem Fass gehaust. Als er von Alexander dem Grossen gefragt wurde, ob er einen Wunsch habe, antwortete er „geh mir aus der Sonne“. Das würde er auch mancher Zollikofer-Grösse sagen.
• Einem Bund-Redaktor wurde von den heissen Befürwortern der zu hohen Beitragsleistung eine Mär aufgebunden, die die Leser glauben sollten. Sinngemäss: Zollikofen habe anlässlich des Umbaus „Bahnhof Zollikofen“ (auf Buchserboden) eine noble Geste aus Münchenbuchsee erhalten, obschon mehr Zolliköfler die „main-station“ benützen (beide Gemeinden bezahlten je 4 Mio.Fr.). Deshalb sei es gerechtfertigt, wenn Zollikofen das Gleiche tue fürs Hirzenfeld. Wir sind jedoch sicher, dass Zollikofen schon damals eine sehr noble Geste machte. Kommen denn alle Beschäftigten in den vielen Betrieben im Industriequartier, also auf Buchsiboden, mit dem Auto zur Arbeit und die Leute vom Hüslimoos nicht im 15-Minuten-Takt-Bus zur S-Bahn? Und warum wurde die teure Passerelle zu den Buchser-Hochhäusern gebaut?
Diese Abstimmung treibt also seltsame Blüten.
Der Vorstand

12.11.09    Gemeindeabstimmung vom 29.11.2009: Unsere Parolen
Hirzenfeld-Beteiligung gemäss Vorlage:
NEIN
zu Fass ohne Boden.  
• Die hälftige Beteiligung mit rund Fr. 275'000 jährlich am Betriebsdefizit mit Münchenbuchsee (plus Fr. 100'000 für Investitionen) ist unangemessen; das ist 10 mal mehr als bisher. Im Sommer machen die Eintritte aus Zollikofen etwa 40 % und im Winter nur 16 % aus. Rund heisst hier: nicht maximal.
• Das Konstrukt einer einfachen Gesellschaft mit Buchsi, der eine  Trägerschaft angehängt wird (voraussichtlich Verein, keine Gemeindevertreter/in im Vorstand), ist nach Erfahrungen mit ausgelagerten Betrieben, sog. Outsourcing, überholt, bzw. nicht besonders wirksam und wirtschaftlich. Beispiel Stabe der Stadt Bern (Bärenpark und neue Feuerwehrkaserne). Die Auslagerung bewirkt „die machen sowieso was sie wollen“.
Unser Vorschlag für die Beteiligung:
• Jährliche, indexierte Beteiligung an Sommer- und Winterbetrieb mit pauschal Fr. 150'000 inklusive wie bisher Fr. 30'000 aus dem Schwimmbadfonds, d.h. 5 mal mehr als bisher.
• Von gewisser Seite wird der Eindruck erweckt, ohne unsere Beteiligung werde die Anlage geschlossen. Das ist zumindest irreführend. Buchsi hatte die Selbständigkeit gewählt und soll heute auch andere Spender suchen.  
• Das Konstrukt einer einfachen Gesellschaft mit hinzugefügtem Trägerverein ist nutzlos. Mit unserer direkten Beteiligung können wir besser allfälligen Druck ausüben, z.B. durch Hahnen zudrehen.
• Durch unsere unkomplizierte, überschaubare finanzielle Beteiligung ist die Chance grösser, dass sich Münchenbuchsee auch um andere Geldgeber, z.B. Gemeinden, Hockey-Clubs und Sponsoren, bemüht.

Voranschlag für 2010:
NEIN zu Steuern auf Vorrat
Es werden seit Jahren viel zu viel Steuern eingetrieben, was in der Rezession verantwortungslos ist. Von den 15 Mio.Franken haben wir ein Stück zugut, und zwar jetzt.
Mit Steuergeldern soll haushälterischer umgegangen werden. Je mehr Geld zur Verfügung steht, umsomehr wird ausgegeben, wie das Bespiel Beteiligung Hirzenfeld beweist.
Dazu mehr im nächsten Beitrag.          
Der Vorstand

 
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